9. International Dance Festival NRW 2002

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9. International Dance Festival NRW

Festivalbüro:
Forum Leverkusen
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen
Tel: 0049-(0)214-406 41 35
Fax: 0049(0)214-406 41 44 Nigel Charnock - Rezitiert er "Shall I compare thee to a summers day ... ?"

Hotline: 0049 (0) 201-88 72 050

Kartenbestellung per Post oder Fax:
Touristik Zentrale Essen
Postfach 10 10 17
D-45010 Essen
Fax 0049 (0) 2 01-88 72 044

Ausserdem bei den bekannten Vorverkaufsstellen und den örtlichen Spielstätten

  • NUEVO BALLET ESPAÑOL (Spanien)
    FLAMENCO DIRECTO
    Choreographie: Angel Rojas, Carlos Rodríguez
    NUEVO BALLET ESPAÑOL ist die Flamenco Sensation der letzten Spielzeit. Die Kompanie, bestehend aus acht Tänzern und Tänzerinnen, sechs Musikern und einer Sängerin, präsentiert modernen Flamenco in höchster Virtuosität und emotionaler Intensität. Die beiden Choreographen Angel Rojas und Carlos Rodríguez gehören zu den vielversprechendsten Talenten der spanischen Tanzszene und sie überzeugten Fachwelt und Publikum mit überwältigendem Erfolg davon, dass es neue und kreative Wege gibt, den traditionellen spanischen Tanz in einer zeitgemäßen Form zu interpretieren.

    Mo, 5.6. 19.30 Uhr Köln, Schauspielhaus

  • COMPAGNIE FRANÇOIS RAFFINOT DÉPARTEMENT CHORÉGRAPHIQUE / IRCAM-CENTRE POMPIDOU (Frankreich)
    AL SEGNO
    Choreographie: François Raffinot, Emmanuelle Vo-Dinh
    Musik: Yan Maresz
    "Seine Choreographien sind immer Konfrontationen ... Konfrontationen mit Symbolen und Ideen, sie sind subtil, intelligent und von großer Eleganz." François Vicaire, Liberté Dimanche Ehemals Direktor des Choreographischen Zentrums von Le Havre, ist François Raffinot inzwischen mit seiner Kompanie in Paris ansässig und leitet die Tanzabteilung des IRCAM am Centre Pompidou. Seine neue Kreation AL SEGNO entstand als kollektives Werk und erweist nicht nur dem Komponisten Yan Maresz Referenz, sondern auch den beiden jungen Choreographinnen Olga de Soto und Emmanuelle Vo-Dinh. In der Sprache der Musik steht das Zeichen ?Al Segno? für den Beginn einer Wiederholung, für Raffinot symbolisiert es die Auseinandersetzung mit der Zeit. Bezugnehmend auf Samuel Becketts Fabel ?Gesellschaft? stellt er sich und den anderen die Frage nach den Erinnerungen und den inneren Stimmen. Die Inszenierung experimentiert mit Projektionen und akustischen Systemen, um Raum und Zeit poetisch zu versinnbildlichen. Zu Beginn des 3. Jahrtausends kehrt Raffinot an den Ausgangspunkt, zum "Zeichen", zurück.

    Mi, 7.6. 19.30 Uhr Köln, Schauspielhaus

  • JOSEF NADJ& CENTRE CHORÉGRAPHIQUE NATIONAL D´ORLÉANS (Frankreich)
    LES VEILLEURS [ Die Gruftwächter ]
    Choreographie: Josef Nadj
    Musik: Mauricio Kagel

    Les Veilleurs - Die Gruftwächter
    Josef Nadj, seit 1995 Leiter des Choreographischen Zentrums von Orléans, ist fasziniert von kuriosen psychologischen Erscheinungen und deren verborgenem hochkreativen Potential. Die theatralen Obsessionen drehen sich um das Phänomen des in Zwang und Wahn gefangenen Menschen. Hypersensibel und sarkastisch zugleich wütet er gegen die Ohnmacht und Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz und verwandelt seine Visionen in aufsehenerregendes nonverbales Theater. Mit seiner neuesten Choreographie LES VEILLEURS nähert er sich dem Universum Kafkas. Zur Musik von Mauricio Kagel kreiert er einen kafkaesken Spuk, eine surreale Vermischung von Traum und Realität.
    Koproduktion des Centre Chorégraphique National d´Orléans mit dem Théâtre de la Ville Paris, dem Théâtre Garonne Toulouse, L´Hippodrome-Scène Nationale de Douai und dem Theater der Stadt Remscheid.

    Fr, 9.6. 19.30 Uhr Köln, Schauspielhaus

  • CHUNKY MOVE (Australien)
    EXPORT FILE ? ALL THE BETTER TO EAT YOU WITH ? C.O.R.R.U.P.T.E.D. 2
    Choreographie: Gideon Obarzanek
    Export file - Chunky Move
    CHUNKY MOVE ist Australiens spektakulärste zeitgenössische Tanzkompanie. Mit atemberaubender Dynamik, eindrucksvoller Präzision und skurriler Situationskomik begeistert sie das Publikum weltweit und feiert wie schon beim letzten Internationalen Tanzfestival NRW triumphale Erfolge. Unter dem Titel EXPORT FILE präsentieren der Choreograph Gideon Obarzanek und seine Tänzer/innen zwei neue Stücke: ALL THE BETTER TO EAT YOU WITH, ein bizarres und provozierendes Remake des Märchens Rotkäppchen, und C.O.R.R.U.P.T.E.D. 2, eine faszinierende und gleichzeitig beunruhigende Vision eines futuristischen Körperbildes.

    Di, 13.6. 19.30 Köln, Schauspielhaus

  • DEPARTMENT / FABIAN.DEPT (Deutschland)
    LIGHTHOUSE. [alphasystem 04] Tanzinstallation von Jo Fabian
    Der Berliner Regisseur und Choreograph Jo Fabian folgt der alten Sehnsucht des Tanztheaters, Körper und Sprache zusammenzufügen und entwickelt eine Bewegungssprache, die auf dem Regelsystem der Schrift basiert, eine Art Grammatologie des Tanzes. Er nennt seine Erfindung das Alphasystem. In LIGHTHOUSE [alphasystem 04] beschäftigt er sich mit dem Licht und der Wirklichkeit der Abbilder: Nicht mehr der Körper steht im Mittelpunkt des Interesses, sondern sein Abbild, der Schatten. Fabian inszeniert eine illusionsreiche Performance, die eine rätselhafte Zwiesprache von Licht und Bewegung provoziert.

    Do, 15.6. 19.30 Uhr Köln, Schauspielhaus

  • NIGEL CHARNOCK / MICHAEL RIESSLER&STREICHQUARTETT (Großbritannien/Deutschland)
    Fever II
    Tanz und Stimme: Nigel Charnock
    Komposition und Klarinetten: Michael Riessler
    In der erweiterten Fassung von FEVER provoziert und interpretiert der englische Tänzer, Schauspieler und Choreograph Nigel Charnock (Gründungsmitglied des legendären DV 8 Theatre ) in permanenter exzessiver Bewegung Sonette von Shakespeare.

    Fr, 16.6. 19.30 Uhr Köln, Schauspielhaus

  • O´DAY DANCES (USA)
    QUARTET FOR IV (AND SOMETIMES ONE, TWO OR THREE)
    A CLOUD IN TROUSERS
    COL LEGNO
    Choreographie: Kevin O?Day
    Kevin O´Day ist die Entdeckung der Saison. Von der Kritik hochgelobt, gilt er als Hoffnungsträger und Innovator des Balletts. Er tanzte u.a. beim Joffrey Ballet, bei Twyla Tharp und am Ballett Frankfurt bei William Forsythe. Als Choreograph wurde er entdeckt und gefördert von dem großen russischen Tänzer Mikhail Baryshnikov. Er schöpft aus dem Vollen und seine choreographische Spannbreite ist immens. Die Schnelligkeit, mit der Strukturen und Rhythmen wechseln, hohe Musikalität und eine athletische Technik charakterisieren seine Art zu choreographieren.

    Sa, 17.6. 19.30 Uhr Köln, Schauspielhaus


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