Filmforum im Museum Ludwig

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Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Tel.: 0221 - 221-24498
info@filmforumnrw.de
www.filmforumnrw.de

September 2010




Mittwoch, 01.09. 20.00h
WDR-ARTE Preview in Anwesenheit des Filmemachers
SEHNSUCHT NACH ISTANBUL
Ein Dokumentarfilm von Yüksel Yavuz
Istanbul, in diesem Jahr neben Essen und dem ungarischen Pécs Europas Kulturhauptstadt 2010, ist mit rund dreizehn Millionen Einwohnern die größte Stadt der Türkei. Die Metropole gilt als das kulturelle Zentrum des Landes, ihr besonderes Kennzeichen ist die multiethnische Bevölkerung. Hier leben alteingesessene und neue Minderheiten wie Kurden, Zaza, Griechen, Roma, Armenier und Juden, insgesamt vier Millionen Menschen.
Der WDR-ARTE Dokumentarfilm SEHNSUCHT NACH ISTANBUL von Yüksel Yavuz macht sich auf die Suche nach ihren musikalischen Spuren. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erfahren, wie die Musiker leben, wie sie ihre Kunst ausüben und welches Verhältnis sie zu Geschichte und Gegenwart dieser Metropole haben. SEHNSUCHT NACH ISTANBUL ist Musikfilm und Portrait der Stadt in einem und zugleich eine Liebeserklärung an ihre Menschen.
Nach der Filmvorführung findet ein Gespräch mit Yüksel Yavuz und der WDR-ARTE Beauftragten Sabine Rollberg statt.
Eine Veranstaltung von WDR-ARTE
Anmeldung erbeten unter Tel. 0221 9526802 oder HYPERLINK "mailto:schuetten@pr-koeln.de"schuetten@pr-koeln.de
Eintritt: frei



Donnerstag, 02.09. 19.00h/ 20.30h
Filmprogramm im Rahmen der Ausstellung Bilder in Bewegung

19.00h
  • Wilhelm und Birgit Hein
    Rohfilm, BRD 1968, 20 Min., 16mm, ML/V 1985/023

  • George Maciunas
    Fluxfilms, USA 1963-1966, 38 Min.,16mm, ML 1644/052
    Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung

  • Richard Serra
    Hand Catching Lead, USA 1968/69, 3 Min., 16mm, ML/V 1985/013,
    Hands Tied, USA 1968/69, 4 Min., 16mm, ML/V 1985/014,
    Hands Scraping, USA 1968/69, 5 Min., 16mm, ML/V 1985/015


    20.30h
  • Peter Roehr
    Filmmontagen I, BRD 1965, 9 Min., 16mm, ML/V 1985/005

  • Jack Goldstein
    The Portrait of Père Tanguy, USA 1974, 4:00 min.
    White Dove, USA 1975, 0:20 Min., 16mm
    The Knife, USA 1975, 4 Min., 16mm
    Shane, USA 1975, 3 Min., 16mm
    A Ballett Shoe, USA 1975, 0:19 Min., 16mm
    The Chair, USA 1975, 5 Min., 16mm
    Some Butterflies, USA 1975, 0:30 Min., 16mm
    Metro-Goldwyn-Mayer, USA 1975, 2 Min.,
    Bone China, USA 1976, 2:30 Min., 16mm
    The Jump, USA 1978, 0:13 Min., 16mm
    ML/V 2006/002 I-X
    Schenkung Sabine und Christian DuMont-Schütte

  • Jeanne Faust
    Rodeo, Deutschland 1998, 9 Min., 16mm
    ML/V 2005/002,

  • Maria Lassnig
    Chair, USA 1971, 2 Min., 16mm, ML/V 2009/027
    Kantate, Österreich 1992, 8 Min., 35mm, ML/V 2009/028

    Ein Filmprogramm des Museum Ludwig. Das Filmprogramm findet zeitgleich zu den KunstDialogen „I like to Move it, move it“ in der Ausstellung Bilder in Bewegung statt.
    Eintritt: frei



    Freitag, 03.09. 13.00-20.00h
    Symposium
    Aus Ferne und Nähe: Verschränkungen von Kunst und Kino um 1970


    Im Rahmen der Ausstellung Bilder in Bewegung im Museum Ludwig, die noch bis zum 31.10. 2010 läuft, veranstalten das Museum Ludwig und die Universität Köln gemeinsam das Symposium Aus Ferne und Nähe: Verschränkungen von Kunst und Kino um 1970. Wurde das Verhältnis von Kunst und Kino der letzten 15 Jahre wiederholt diskutiert, so widmet sich die Tagung der Zeit um 1960 bis 1975, als sich bereits schon einmal die Felder von Film und Kunst (insbesondere Video) in zweierlei Hinsicht überschnitten: Zum einen führte der Film über das Expanded Cinema zur Aktion; zugleich wurde auch in der bildenden Kunst das Interesse für die zeitbasierten Medien Film und Video durch konzeptuelle und intermediär ausgerichtete Arbeiten geweckt. Zum anderen beeinflusste die Medienreflexivität des strukturellen Films Anfang der 1960er Jahre, Film als Material und die Wahrnehmungsbedingungen der kinematografischen Apparatur zu untersuchen, auch den Umgang mit dem neuen Medium Video, das gleichfalls nach seinen medienspezifischen Bedingungen befragt wurde. Der Experimentalfilm – so scheint es – konnte hingegen in diesen Gravitationsfeldern von Kunst und Kino bis heute keine eigene diskursive Kraft entfalten.

    Gerade in Köln und im Rheinland der 1960er Jahre, wo kulturelle Aktivitäten in besonderer Weise verdichtet waren, lassen sich die verschiedenen Entwicklungsstränge von Film und Video aufzeigen. Während in London zum Beispiel die 1966 gegründete London Filmmakers’ Coop 1999 mit London Electronic Arts zu LUX fusionierte, heute also auch institutionell zusammengefasst sind, oder in Wien, wo Film- und Kunstszene sogar zeitweise zusammenfiel, wir(kt)en in Köln und im Rheinland nachhaltig Anziehung und Abstoßung in den Handlungsfelder von Film- und Kunstszene. Das Symposium Aus Ferne und Nähe: Verschränkungen von Kunst und Kino um 1970 setzt an eben diesem Punkt an und möchte mit Kunst- und Filmhistorikern, Filmemachern, Künstlern und Kuratoren ausloten, in wieweit sich die Aktionsfelder von Filmemachern und Künstlern parallel und jeweils eigenständig entwickelten, wo sie sich in ihren Diskursen und deren Kommunikationsmedien überschnitten.

    Veranstaltungen in deutscher und englischer Sprache
    Das Symposium wird ermöglicht durch die Fritz Thyssen Stiftung.
    Weitere Informationen unter www.museum-ludwig.de


    Programm:
    13.00h
    Begrüßung/ Opening: Kasper König (Museum Ludwig)
    Einführung/ Introduction: Ursula Frohne (Universität Köln)

    13.15-14.15h
    Jonathan Walley (Denison University, Granville, USA)
    Identity Crisis: Experimental Film and Artistic Expansion in the 1960s and 70s

    14.15-15.15h
    Duncan White (The International Centre for Fine Art Research (ICFAR) at the University of the Arts London)
    Art, Film and Video in the UK 1970-79: Divisions/ Re-Visions

    15.15-15.45h
    Kaffeepause/ tea break

    15.45-16.45h
    Malcolm Le Grice (London)
    On Performance, Material and Space

    17.00-18.30h
    Diskussion: Wo ist er denn hin, der Film?
    Wulf Herzogenrath (Kunsthalle Bremen), Birgit Hein (Berlin), Lutz Mommartz (Düsseldorf), Barbara Engelbach (Museum Ludwig, Köln)

    18.30-19.00h
    Kaffeepause/ tea break

    19.00-20.00h
    Liz Kotz (Department of Art History, University of California, Riverside, USA)
    "Theorizing Early Video Between Film and Art"
    Eine Veranstaltung in der Reihe KunstBewusst der Freunde des Wallraf-Richartz Museum/Museum Ludwig, ermöglicht durch die Fritz Thyssen Stiftung

    Teilnehmer:
    Dr. Barbara Engelbach
    Kuratorin der Sammlung zeitgenössischer Kunst am Museum Ludwig und Kuratorin der Ausstellung Bilder in Bewegung im Museum Ludwig.

    Prof. Dr. Ursula Frohne
    Professorin an der Universität Köln, Kunsthistorisches Institut, Leiterin des DFG-Projektes „Reflexionsräume kinematographischer Ästhetik. Konvergenzen filmischer und realer Raumkonzepte in Kunstinstallationen und inszenierter Fotografie“.

    Prof. em. Birgit Hein
    Filmemacherin, Mitbegründerin von XSCREEN, Forum für experimentellen Film in Köln 1968, Filmkuratorin wichtiger Ausstellungen wie „Film als Film“, Kölnischer Kunstverein 1977; Professorin em. an der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig.

    Prof. Wulf Herzogenrath
    Direktor der Kunsthalle Bremen, als Direktor des Kölnischen Kunstvereins 1973 bis 1989 Kurator bedeutender Ausstellungen insbesondere zu Film und Videokunst.

    Prof. Dr. Liz Kotz
    Assistant professor at the Department of Art History, University of California, Riverside; Autorin zahlreicher Publikationen über intermediäre und interdisziplinäre Praktiken in der zeitgenössischen Kunst, Film und Video, Sound art und Literatur.

    Prof. Malcolm Le Grice
    Filmemacher, Autor von Standardwerken zu Experimentalfilm wie „Abstract Film and Beyond“ (1977). Gesammelte Schriften „Experimental Cinema in the Digital Age” (2001); Professor em. an der University of the Arts London und ebenda mit David Curtis Direktor der British Artists Film and Video Study Collection.

    Prof. em. Lutz Mommartz
    Filmemacher, Professor em. für Film an der Kunstakademie Münster

    Prof. Dr. Jonathan Walley
    Assistant professor for film studies at the Denison University, Granville, OH; Autor zahlreicher Publikationen zu Experimentalfilm, Paracinema, kinematografische Ästhetik um 1970.

    Dr. Duncan White
    Postdoctoral research fellow, The International Centre for Fine Art Research (ICFAR) at the University of the Arts London; er nimmt teil am Forschungsprojekt “Narrative Exploration in Expanded Cinema” am British Artist’s Film and Video Study Collection at Central St Martins, London; Publikationen zu Expanded Cinema insbesondere hinsichtlich der Frage von Narrativität, Raum und Zeit im Experimentalfilm und den entsprechenden Kunstpraktiken.

    Eine Kooperation des Museum Ludwig mit dem Kunsthistorischen Institut, Universität Köln
    Eintritt: frei



    Donnerstag, 09.09. 12.30h
    PhilharmonieLunch/ Stummfilm mit Live-Musik
    HAEXAN (Auszüge)
    Schweden 1922, 107 Min, Regie: Benjamin Christensen
    Musikbegleitung: Susanne Peusquens (Kontrabass, Melodica und Percussion), Matthias Jahner (Saxophone, Klarinetten, Flöten)
    In einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm behandelt Christensen den mittelalterlichen Hexenwahn. Nach einem durch zeitgenössische Bilddokumente vermittelten Einblick in die Vorstellungswelt jener Zeit wird in eindringlichen, alptraumhaften Spielszenen das Schicksal einer Bürgerfamilie zur Zeit der Hexenverfolgung erzählt, um dann in einem Epilog die Beziehung zwischen Aberglaube und Psychoanalyse herzustellen.
    Eine Veranstaltung der KölnMusik in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln
    Eintritt: frei


    Donnerstag, 09.09. 20.00h
    Stummfilm mit Live-Musik
    HAEXAN
    Schweden 1922, 107 Min, Regie: Benjamin Christensen
    Musikbegleitung: Susanne Peusquens (Kontrabass, Melodica und Percussion), Matthias Jahner (Saxophone, Klarinetten, Flöten)
    Infos zum Film, siehe oben
    Eine Veranstaltung der KölnMusik in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln
    Eintritt: Eintritt: 8,50/ 8,00 € erm.



    Freitag, 10.09. 9.30h
  • Schulkino
    ROT WIE DER HIMMEL
    Italien 2006, 96 Min, Regie: Cristiano Bortone, mit: Luca Capriotti, Paolo Sassanelli, Rosanna Gentili, ohne FSK, empfohlen ab 9 Jahren
    Bewegender Film über einen Jungen, der alles verliert, dem es aber doch gelingt, Glück und Zufriedenheit im Leben für sich neu zu gewinnen.

    11.15h
    ELEPHANT
    USA 2003, 81 Min, Regie: Gus van Sant, mit: Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson, FSK: ab 12, empfohlen ab 14 Jahren
    Bedrückender filmischer Versuch, sich mit Amok-Läufen an Schulen auseinander zu setzen.

    CINEPOINT – Schule des Sehens. Eine Schulfilmreihe des JFC Medienzentrum Köln (KinoAktiv) in Kooperation mit dem e-team.köln
    Anmeldung und weitere Infos: JFC Medienzentrum Köln, Tel.: 0221-130 56 150
    (Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich)


    Samstag, 11.09. und Sonntag, 12.09.
    DIWAN AM RHEIN
    - Filmprogramm

    Samstag, 11.09. 16.00h
    TAUSENDUNDEINE STIMME - Die Musik des Islam
    Frankreich 2001, 91 Min, OmenglU, Buch & Regie: Mahmoud Ben Mahmoud
    Bis heute weist der Islam eine enorme musikalische Vielfalt auf. Die politischen und gesellschaftlichen Aspekte der islamischen Musik haben an Gewicht gewonnen, da Musik zu einem wichtigen Mittel des Widerstands gegen den Fundamentalismus geworden ist. Denn je nach der Strenge der Auslegung der Religion, kann der Islam alle musikalischen Formen anerkennen oder auch ganz ablehnen.
    Der tunesische Regisseur Mahmoud Ben Mahmoud ist den Musikformen des Islams bis zu ihren Ursprüngen gefolgt und zeichnet anhand der großen Feiertage der islamischen Welt die Bedeutung des musikalischen Erbes für die Gegenwart nach.

    Samstag, 11.09. 18.30h
    DIE BAND VON NEBENAN
    Frankreich/ Israel 2007, 83 Min, dt. Fassung, Regie: Eran Kolirin, mit: Sasson Gabai, Ronit Elkabetz, Saleh Bakri
    Sie sollen bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums spielen, doch als die achtköpfige ägyptische Polizeiband am Flughafen in Israel ankommt, steht niemand bereit, um sie abzuholen. Deshalb beschließt der starrköpfige Anführer Tawfiq, auf Hilfe zu verzichten und sich stattdessen lieber selbst durchzuschlagen. Doch am Zielort, einer kleinen Ansammlung von gleichförmigen Betonklötzen mitten in der Wüste, wird schnell klar, dass eine undeutliche Aussprache die Truppe nach Bet Hatikva statt nach Petah Tikva geführt hat. Da kein Bus mehr fährt, bringt die freundliche Bistro-Besitzerin Dina die Musikanten für eine Nacht bei Freunden und Bekannten unter.

    Samstag, 11.09. 20.00h
    NO ONE KNOWS ABOUT PERSIAN CATS
    Iran 2009, 106 Min, Buch: Bahman Ghobadi, Roxana Saberi, Hosein M. Abkenar, Regie: Bahman Ghobadi, mit: Negar Shaghaghi, Ashkan Kooshanejad, Hamed Behdad
    Ein großartiger Film von Bahman Ghobadi über die Underground-Musikszene von Teheran. Die gelungene Mischung aus Musikdokumentation und Spielfilm wurde geheim und ohne Drehgenehmigung kurz vor der Wiederwahl Ahmadinedschads gedreht und erhielt 2009 in Cannes den Jury-Spezialpreis in der Kategorie “Un certain regard”.
    Der Film begleitet die beiden Indie-Musiker Negar und Ashkan auf ihrer Suche nach einer Band. Um zu einem Auftritt nach London reisen zu können und dem iranischen “Dschungel” zu entkommen, fehlen ihnen noch Schlagzeuger und Bassist. Und ohnehin ist es ihnen im Iran verboten, öffentlich aufzutreten.
    Der Film stellt gleich zu Anfang klar, dass es sich um eine echte Geschichte mit echten Personen handelt, die sich so oder so ähnlich zugetragen hat oder haben könnte. Ghobadi zeigt eine Seite der iranischen Hauptstadt, die nur sehr wenigen Leuten zugänglich ist. Er führt seine Zuschauer durch Straßen, Tunnel und Hinterhöfe, geheime Proberäume in Kuhställen, auf Dächern oder im Untergrund.
    Das Musikerduo Negar und Ashkan trifft schon bald auf Nader, eine Art ad hoc Bandmanager, der Ihnen hilft die nötigen Pässe und Visa zu beschaffen, Mitmusiker zu finden und versucht eine Aufnahmegenehmigung im Iran zu bekommen. Nader macht die beiden und die Zuschauer mit verschiedenen Bands und Musikern bekannt. Vor ihrer Abreise nach London wollen “Take it easy hospital” noch ein einziges Konzert für Ihre Freunde und Familie in Teheran geben.
    In einem Interview spricht Ghobadi von den schwierigen Aufnahmen, begleitet von der ständigen Angst und Sorge um das Schicksal der Darsteller und der gesamten Crew. „Wenn man ohne Genehmigung einen Film dreht, zittert einem die Hand. Das sieht man in jeder einzelnen Einstellung! Ich habe mit nur einem Objektiv gedreht, weil wir keine Zeit hatten, die Optik auszutauschen, nie! Einfach nur mit der Handkamera, vom Motorrad aus. Wenn die Polizei kam, haute ich ab. Aber das hat mir gut getan!”


    Sonntag, 12.09. 15.00h
    MUEZZIN
    Österreich 2009, 85 Min, OmU, Buch & Regie: Sebastian Brameshuber
    “Es ist unmöglich, beim Wettbewerb dieselbe Emotionalität zu erreichen, wie im Minarett.” Obwohl er das weiß, entschließt sich Halit Aslan, Muezzin der historischen Istanbuler Fatih Moschee, sich beim nationalen Gebetsrufwettbewerb mit seinen Kollegen zu messen. Mit Leichtigkeit qualifiziert er sich für das Istanbul Finale und weiß, dass sein Ruf als Muezzin der berühmten Fatih Moschee darunter leiden würde, dort schlecht abzuschneiden.
    Sein Lehrer ist Habil Öndes, ein Imam und Meister des Gebetsrufes, der seine musikalische Ausbildung am Istanbuler Konservatorium absolvierte, allerdings nicht um Musiker zu werden, sondern um sein musikalisches Wissen in die Moscheen zu tragen. “Du wirst unter die ersten Drei kommen, so Gott will.”, ermutigt er seinen Schüler Halit, mit dem er die Liebe zu den musikalischen Details des Gebetsrufes teilt. Seine Meinung ist gewichtig, einige seiner Schüler sind unter den Türkei-Siegern der letzten Jahre. Und: er ist Jurymitglieder des Gebetsrufwettbewerbes. Es scheint, als wäre der Aufstieg ins nationale Finale für Halit nur eine Formsache.
    Doch niemand hat mit Isa Aydin gerechnet, einem frommen Imam aus einer kleinen Vorstadt Moschee, der mit seiner hohen Stimme die Ohren der Jury zu überzeugen weiß. Sein künstlerischer Anspruch bleibt hinter seinem Pragmatismus zurück: “Je mehr Leute ich mit meinem Gebetsruf in die Moschee locke, desto erfolgreicher bin ich.” Mit dieser Formel im Gepäck begibt sich Isa Aydin nach Edirne im äußersten Westen der Türkei, wo er Istanbul beim nationalen Finale gegen 9 weitere Gebetsrufer aus Anatolien vertritt. Der Druck ist groß, waren doch die Gewinner der beiden Jahre zuvor ebenfalls aus Istanbul: “Wenn du nicht unter die ersten Drei kommst, wie kannst du dich dann nach Istanbul zurücktrauen?”, bringt es Vorjahressieger Mustafa Yaman auf den Punkt.

    Sonntag, 12.09. 17.00h
    SOUNDS OF SILENCE
    Großbritannien/ Deutschland/ Iran 2006, 86 Min, OmenglU, Regie: Amir Hamz & Mark Lazarz
    Der Film porträtiert wichtige Vertreter der iranischen Underground-Musikszene, die sich allen Reglementarien zum Trotz ein Stück Populärkultur erkämpfen.
    Der Rapper Sorush und die Sängerin Atma wollen einfach nur Musik machen - auch wenn sie sich im ständigen Konflikt mit der staatlichen Zensurbehörde Ershad befinden. Sie zitieren aus dem Koran oder interpretieren mit einer Fusion aus Electronica und Rock den iranischen Philosophen Molana (13. Jahrhundert) völlig neu. Auch ohne die Erlaubnis der Behörde Ershad verteilen sie ihre Musik über das Internet. Doch zwischen moderner Entwicklung und traditionell konservativen Strukturen reflektiert ihre Musik vor allen Dingen eines: den Respekt vor der iranischen Kultur.

    Sonntag, 12.09. 19.00h
    PERSEPOLIS
    Frankreich/ USA 2007, 98 Min, OmU, Regie: Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi
    Marjane (gesprochen von Jasmin Tabatabai) ist acht Jahre alt, als die Mullahs den Schah aus Persien vertreiben und die Macht übernehmen. Die Welt ist auf einmal eine andere, aber das rebellische Mädchen denkt gar nicht daran, sich den neuen strengen Regeln zu unterwerfen. Viel lieber diskutiert sie mit ihren Lehrern, entdeckt ABBA, Iron Maiden und Jungs. Doch im Lauf der Jahre gefährdet Marjanes unbeschwerte Lebensweise nicht nur sie selbst, sondern die ganze Familie. Ihre Eltern ahnen die Gefahr, in der sie schwebt, und schicken sie auf eine Reise, von der es vielleicht kein Zurück gibt.

    Eine Veranstaltung von Kino Gesellschaft Köln und KölnMusik im Rahmen des Kulturfestivals DIWAN AM RHEIN.
    Eintrittspreis: 6,50/ 6,00€ erm.
    Kombiticket (nicht übertragbar): 3 Filme für 15,-€
    Kartenreservierung unter: HYPERLINK "mailto:info@kinogesellschaftkoeln.de" info@kinogesellschaftkoeln.de



    Samstag, 11.09. 18.00h
    ADEMEIT
    Großbritannien 2010, 26 Min, DVD, Regie Michael Bauer & Marcus Werner Hed
    Der Film beleuchtet das Leben des deutschen Künstlers Horst Ademeit. Unabhängig, abgeschieden und außerhalb der Kunstwelt arbeitet Ademeit seit über 20 Jahren daran, „Kältestrahlen“ nachzuweisen. Die „Kältestrahlen“ beeinflussen seine Gesundheit und seine Umwelt maßgeblich. Auf tausenden Polaroids und dutzenden Kalenderblättern, jedes eng beschrieben, vermerkt er die Veränderungen in seiner Umgebung. Die Dokumentation zeichnet ein eindringliches Portrait des Künstlers, der diesen Sommer im Alter von 72 Jahren verstarb.
    Die Premiere fand im März in White Columns, New York statt.
    Ein Filmprogramm der Galerie Susanne Zander in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig
    Eintritt: frei


    Mittwoch, 15.09. 20.00h
    Alles auf Anfang: Eine Entdeckungsreise durch 18 Jahre Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
    POLA X
    Frankreich/ Deutschland/ Schweiz/ Japan 1998, 132 Min, franz. OmU, Regie: Leo Carax, mit Guillaume Depardieu, Yekaterina Golubeva, Catherine Deneuve, Delphine Chuillot
    Einführung und Filmgespräch: Daniel Kothenschulte
    Eine Liebesgeschichte gegen alle Vernunft, frei nach Herman Melvilles Roman „Pierre oder im Kampf mit der Sphinx“ erzählt Leos Carax damals mit Spannung erwarteter Nachfolger zu „Die Liebenden von Pont-Neuf“: Als ein junger Schriftsteller (Guillaume Depardieu) einer geheimnisvollen jungen Frau begegnet, die sich ihm als seine verlorene Schwester vorstellt, taucht er mit ihr ab in eine Existenz verborgener Sehnsüchte und dunkler Träume. Der Film, so kompromisslos wie sein Protagonist, wurde zu einem spektakulären Misserfolg. Wer ihn 1998 dennoch liebte, hatte ihn fast allein für sich.
    „Einen Roman kann man nicht adaptieren, nur die Gefühle, die er bei den Lesern zurücklässt“, sagte Leos Carax damals dem Filmkritiker Daniel Kothenschulte, der den Film nun für die Reihe 18 Jahre Filmstiftung NRW auswählte und persönlich einführt. Der Regisseur plädiert darin für ein romantisches Künstlerideal, das Ende des 20. Jahrhunderts kaum noch Anhänger zu finden schien. Vielleicht war er seiner Zeit nur voraus?
    Gedreht wurde der Film unter anderem in Gladbeck und Krefeld.
    Eine Veranstaltung der Filmstiftung NRW
    Eintritt: frei



    Donnerstag, 16.09. und Freitag, 17.09.
    Symposium
    »Töne sehen – Bilder hören«

    Die akustische Dimension des Dokumentarischen. Aktuelle Tendenzen.

    Der Filmkritiker Béla Balázs begrüßte 1930 als einer der wenigen die Einführung des Tonfilms: der Ton würde mit der Zeit schon besser werden durch die technischen Möglichkeiten, zusätzlich gestützt durch unseren Glauben an die technischen Apparaturen. Heute hat man den Eindruck, der Balázsche Begriff der „Tongroßaufnahme“ ist Realität geworden. Der Ton wird auch im Dokumentarfilm immer auffälliger und damit wahrnehmbarer. Nicht zuletzt hat die Digitalisierung die Möglichkeiten der Tonaufnahme wie -gestaltung immens verbessert und erweitert.

    Das Symposium fragt daher nach den aktuellen Tendenzen der Tongestaltung im Kino- Dokumentarfilm. Mehr als 20 Dokumentarfilmer, Tonleute, Sound Designer, Filmwissenschaftler und Journalisten loten in Präsentationen, Filmgesprächen und Vorträgen das Verhältnis von Bild und (digitalem) Sound aus.

    Mit: Prof. Thomas Elsaesser (Amsterdam), Berta Luise Heide (Stuttgart), Rainer Komers (Mülheim/Ruhr), Bernhard Sallmann (Berlin), Ali Samadi Ahadi (Köln), Carolin Schmitz (Köln), Bert Schmidt (Frankfurt) und Peter Schreiner (Wien), Lars Ginzel (Berlin), Noemi Hampel (Berlin), Stephan Colli (Köln), Marilyn Janssen (Köln), Olaf Mierau (Berlin) und Judith Nordbrock (Köln).


    Programm:
    Donnerstag, 16.09.
    12.00h
    Akkreditierung

    12.30 – 12.45h
    Begrüßung
    Ruth Schiffer, Filmreferat
    Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
    Petra Schmitz, dfi-Dokumentarfilminitiative

    12.45 – 13.00h
    Filmvorführung
    Benidorm von Carolin Schmitz (D 2005,19 min, 35mm)

    13.00 – 14.00h
    Filmgespräch
    »Die Vermessung des Raums«
    Carolin Schmitz, Filmemacherin
    Marilyn Janssen, Sound Designerin
    über Benidorm und Portraits deutscher Alkoholiker (D 2010, 79 min – Ausschnitt)
    Moderation Oliver Baumgarten, Journalist

    Pause

    14.30 – 15.30h
    Vortrag mit Diskussion
    Zwischen Abstraktion und Stofflichkeit: Ton, Körper, Stimme
    Prof. Thomas P. Elsaesser, Filmwissenschaftler

    15.30 – 16.30h
    Filmgespräch
    »Direct Cinema und Tonkonzept«
    Rainer Komers, Dokumentarfilmer
    Bert Schmidt, Editor
    480 Tonnen bis viertel vor zehn (D 1981, 44 min – Ausschnitt)
    Kobe (D / J 2006, 45 min – Ausschnitt)
    Moderation Oliver Baumgarten

    Pause

    17.00 – 18.00h
    Präsentation mit Ton- und Bildausschnitten
    The Green Wave. A Documentary about the Uprising in Iran (D 2010, 80 min)
    Ali Samadi Ahadi, Regisseur
    Olaf Mierau, Sound Design

    18.00 – 19.30h
    Abendpause

    19.30 – 22.30h
    Öffentliche Filmvorführung (ohne Voranmeldung)
    Totó von Peter Schreiner (A 2007-2009, 128 min, s/w, 35mm)
    Filmgespräch
    Peter Schreiner, Regisseur, Kamera, Schnitt
    Moderation Petra L. Schmitz
    Eintritt: 6,00/ 5,00€ erm.


    Freitag, 17.09.
    10.00 – 11.00h
    Filmgespräch
    »Akustische Flanerie«
    Bernhard Sallmann, Dokumentarfilmer
    Die Träume der Lausitz (D 2009, 85 min – Ausschnitt)
    Die Lausitz 20 x90 (D 2004, 34 min – Ausschnitt)
    Die Freiheit der Bäume (D 2003, 24 min – Ausschnitt)
    Moderation Fritz Wolf, Journalist

    11.00 – 12.00h
    Vortrag mit Diskussion
    »Das audiovisuelle Synchronitätsverhältnis im Fernsehen«
    Berta Luise Heide, Kommunikationswissenschaftlerin
    Moderation Fritz Wolf

    Pause

    13.00 – 14.00h
    Tonpräsentation
    Waltz with Bashir (Regie: Ari Folman, IL/ FR/ D 2007/08, 90 min)
    Lars Ginzel, Tonmischmeister
    Noemi Hampel, Sound Design Geräusche

    14.00 – 16.00h
    Tongestalter im Gespräch
    »Weitere filmische Möglichkeiten des Tons«
    Stephan Colli, Sound Designer
    Fräulein Stinnes fährt um die Welt von Erica von Moeller (D 2008, 90 min – Ausschnitt)
    Chandani – die Tochter des Elefantenflüsterers von Arne Birkenstock (D 2009, 88 min – Ausschnitt)

    Judith Nordbrock, Tonmeisterin, KHM
    Tommorrow – Yeaaaaah! von Daniela Abke (D 2008, 13 min – Ausschnitt)
    Zueignung von Jana Debus (D 2010, 27 min – Ausschnitt)

    Paul Oberle, Tonmeister
    Workingman’s Death von Michael Glawogger (AT/ D 2005, 122 min – Ausschnitt)

    Moderation Werner Ruzicka, Duisburger Filmwoche

    16.00 – 16.15h
    Filmpräsentation
    Chladni Scheme von Peter Miller (D 2010, 11 min, s/w, 16mm)


  • ! Anmeldung erforderlich unter www.dokumentarfilminitiative.de


    Öffentliche Filmvorführung (ohne Voranmeldung)
    Donnerstag, 16.09. 19.30h
    TOTÓ
    Österreich 2007-2009, 128 Min, 35mm, ein Film von Peter Schreiner
    Totó ist pure Kontemplation. Zeit gerinnt und innere Stimmen wispern in unsere Ohren. Antonio Cotroneo alias Totó kehrt in sein kalabresisches Heimatdorf Tropea nach langer Abwesenheit zurück. Es geht um das Leben zwischen zwei Kulturen, um Sehnsucht und Zugehörigkeit, um Sagbares und Unsagbares.
    Im Anschluss Filmgespräch mit Peter Schreiner (Regie, Kamera, Schnitt)
    Moderation Petra L. Schmitz
    Eintritt: 6,00/ 5,00€ erm.


    Eine Veranstaltung der Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW. Das Symposium wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und der FFA. Kooperationspartner sind das Haus des Dokumentarfilms, das Filmbüro NW, die AG DOK und SoundTrack Cologne.

    Information und Kontakt: Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW, Petra L. Schmitz,Tel.: 0221 170 66 508, Mail: HYPERLINK "blocked::mailto:dfi@filmbuero-nw.de" \o "blocked::mailto:dfi@filmbuero-nw.de" dfi@filmbuero-nw.de



    Mittwoch, 22.09. 9.30h
  • Schulkino
    VORSTADTKROKODILE
    Deutschland 2008, 97 Min, Regie: Christian Ditter, mit: Nora Tschirner, Axel Stein, NickReimann, Fabian Halbig FSK: ab 6, empfohlen ab 8 Jahren
    Erfolgreiche Neuverfilmung des Klassikers der Kinderliteratur von Max von der Grün.

    11.15h
    DIE ANWÄLTE - Eine deutsche Geschichte
    Deutschland 2009, 94 Min, Regie: Birgit Schulz, FSK: ab 12, empfohlen ab 14 Jahren
    Filmische Dokumentation über die Lebenswege von Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler.
    Die Regisseurin Birgit Schulz und der Autor des Buchs zum Film Martin Block sprechen nach der Vorführung über den Film und sein Thema.

    CINEPOINT – Schule des Sehens. Eine Schulfilmreihe des JFC Medienzentrum Köln (KinoAktiv) in Kooperation mit dem e-team.köln, Anmeldung und weitere Infos: JFC Medienzentrum Köln, Tel.: 0221-130 56 150


    Mittwoch, 22.09. 19.00h
    »ifs-Begegnung« Thema
    »Zwischen »Polit-Blog« und »Smart Mob« – Politische Partizipation im Netz«
    Film zum Thema und Expertengespräch
    Im Gespräch u. a.: Andreas Gebhard (Netzaktivist)
    Das World Wide Web ist in nur wenigen Jahren praktisch in alle Lebensbereiche vorgedrungen.
    Mit Hilfe des Internets ergeben sich auch neue Optionen politischer Beteiligung. Neben den etablierten Parteien und Politikern nutzen vermehrt Privatpersonen und Initiativen das Internet zur politischen Meinungsäußerung und Mitgestaltung – und nicht zuletzt zur schnellen Organisation von politischem Protest. Beste Beispiele dafür sind die sogenannte »Twitter«-Revolution im Iran, wo sich politische Demonstranten über den Mikroblogging-Dienst organisiert haben, oder die Mobilisierung des studentischen Bildungsstreiks in Deutschland über soziale Netzwerke wie facebook. Zu den politischen Ausdrucksformen, die das Web generiert, gehören auch »Smart Mobs« – Menschenaufläufe, die sich in der Öffentlichkeit zu plakativen Aktionen scheinbar spontan bilden, im Gegensatz zu den spaßorientierten »Flash Mobs« dabei jedoch ein politisches Ziel verfolgen.
    Protest ist nicht die einzige Form politischer Partizipation, die das Internet ermöglicht.
Vermehrt setzen Kommunen, Städte und Bundesländer auf die politische Teilhabe ihrer Bürger über das Internet und lassen sie bei wichtigen Entscheidungen online mitbestimmen.
    Hat sich durch das Internet unser Verständnis von politischem Engagement gewandelt? Sorgt also das Internet für eine Politisierung der Gesellschaft bzw. welche Auswirkungen hat es auf unser politisches Bewusstsein? Inwieweit dient es nicht nur der öffentlichen Meinungsäußerung, sondern auch der Meinungsbildung? Welche Wirksamkeit hat politisches Engagement im Netz? Erschließt das Internet eine neue Klientel politischer Aktivisten? Und – last but not least – tragen die Möglichkeiten des Internets tatsächlich zu einer Demokratisierung politischer Entscheidungsprozesse bei?
    Diese Fragen versuchen wir in unserer »ifs-Begegnung« auszuloten.
    Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln
    Eintritt: frei


    Donnerstag, 23.09. – Samstag, 02.10.
    Jenseits von Europa XI - Neue Filme aus Afrika

    55 Filme aus 22 Ländern Afrikas, Preisträger des panafrikanischen Filmfestival FESPACO 2009 in Ouagadougou (Burkina Faso), eine Sonderreihe zu Afrikas Rolle im Zweiten Weltkrieg begleitend zur Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ im NS-Dokumentationszentrum, eine cineastische Preview zur Ausstellung „Afropolis. Stadt, Medien, Kunst“ des Rautenstrauch-Joest-Museums, Schulvorführungen und Filmgespräche mit Gästen aus Ägypten, Algerien, Kamerun, Marokko, Kongo, Ruanda, Tunesien, USA, Frankreich und Deutschland - das bietet die 11. Ausgabe des Festivals „Jenseits von Europa“ von FilmInitiativ.

    Detaillierte Informationen zum Festivalprogramm im 2. Anhang und unter:
    HYPERLINK "http://www.filminitaitiv.de" www.filminitiativ.de, www.facebook.com/FilmInitiativ
    Kontakt:
    FilmInitativ Köln e.V., Im Mediapark 7, 50670 Köln,Tel.: 0221-4696243, mail@filminitiativ.de

    Eintritt: 6,00/ 5,00€ erm. (Fünfer-Karte für alle Vorstellungen im Filmforum, übertragbar: 20,00/15,00€ erm.)

    Donnerstag, 23.09. 18.00h
    Eröffnung des Festivals
    Den Auftakt im Filmforum bildet eine cineastische und musikalische Einführung in das Programm mit internationalen Gästen wie Khaled El Hagar (Ägypten), Fitouri Belhiba (Tunesien/Straßburg), Teresa Prata (Mosambik/Berlin) und Léandre-Alain Baker (Kongo/Paris). Eine Hommage erinnert an den Dokumentarfilmer Samba Felix Ndiaye aus dem Senegal und es werden afrikanische Animationsfilme sowie weitere Überraschungsfilme gezeigt.
    Mit Live-Musik von Tamika & Mamadee (Sisters).


    Donnerstag, 23.9. 20.00h
    RAMATA
    Senegal/ Kongo 2009, 90 Min, OF m. engl. UT, BETA-SP, Regie: Léandre-Alain Baker
    In Anwesenheit des Regisseurs Léandre-Alain Baker


    Donnerstag, 23.09. 22.00h
    ZANZIBAR SOCCER QUEENS
    Tansania/ Wales 2007, 52 Min, OF m. engl. UT, BetaSP, Regie: Florence Ayisi
    IN THE STEPS OF BEMBEYA JAZZ
    Burkina Faso/ Belgien 2007, 52 Min, OF franz. m. dt. UT, BetaSP, Regie: Abdoulaye Diallo


    Freitag, 24.09. 10.00h
    Schulkino
    KIRIKU UND DIE WILDEN TIERE
    Frankreich 2005, 75 Min, dt. Fassung, 35mm, Regie: Michel Ocelot/Bénédicte Galup
    In Zusammenarbeit mit dem JFC Medienzentrum. Anmeldung im JFC Medienzentrum 0221 – 13 05 61 50/ HYPERLINK "mailto:info@jfc.info" info@jfc.info


    Freitag, 24.09. 17.00h
    AFRICAN SHORT CUTS 1:
    Le reve de Tiya (Tiyas Dream)
    Frankreich 2008, 12 Min, OF m. dt. UT, DVD, Regie: Abderrahmane Sissako
    Area Boys
    Nigeria/ UK 2007, 27 Min, OF m. engl. UT, BetaSP, Regie: Omelihu Nwanguma
    Subira
    Kenia 2007, 12 Min, OF m. engl. UT, DVD, Regie: Ravneet Sippy Chadha
    This is not a crocodile tear
    Sudan 2009, 25 Min, OF m. engl. UT, DVD, Regie: Salah Elmur
    Heavens bird
    Sudan 2009, 7 Min, OF m. engl. UT, DVD, Regie: Salah Elmur
    Sacrées boutailles
    Frankreich/ Tunesien 2004, 26 Min, OF arab./franz./dt. m. engl. UT, DVCam, Regie: Fitouri Belhiba
    In Anwesenheit des Regisseurs Fitouri Belhiba


    Freitag, 24.09. 20.00h
    TERRA SONAMBULA (Sleepwalking Land)
    Portugal/Mosambik 2007, 95 Min, OF m. engl. UT, 35mm, Regie: Teresa Prata
    In Anwesenheit der Regisseurin Teresa Prata


    Freitag, 24.09. 22.00h
    L’ABSENCE
    Guinea/ Frankreich 2009, 84 Min, OF franz. m. dt. UT, 35mm, Regie: Mama Keïta


    Samstag, 25.09. 15.00h
    NOUS AUSSI AVAONS MARCHE SUR LA LUNE (We too walked on the Moon)
    DR Kongo/ Algerien 2009, 16 Min, OF m. engl. UT, BetaSP, Regie: Balufu Bakupa-Kanyinda
    C’EST DIMANCHE!
    Algerien/ rankreich, 30 Min, OF m. engl. UT, 35 mm, Regie: Samir Guémir
    KINSHASA PALACE
    Frankreich/ DR Kongo 2006, 75 Min, OF m. engl. UT, BetaSP, Regie: Zeka Laplaine


    Samstag, 25.09. 17.00h
    BEHIND THE RAINBOW
    Südafrika/ Ägypten 2009, 124 Min, dt. Fassung, BetaSP, Regie: Jihan El-TahriI
    In Kooperation mit ARTE


    Samstag, 25.09. 20.00h
    KINSHASA SYMPHONY
    Deutschland 2010, 90 Min, OF m. dt. UT, 35mm, Regie: Claus Wischmann/ Martin Baer
    In Anwesenheit von Armand Diangienda, Dirigent des „Orchestre „Symphonique Kimbanguiste“ aus Kinshasa, dem Regisseur Claus Wischmann und der WDR-Redakteurin Jutta Krug. Anschließend Umtrunk zum Kölner Kinostart. Ab 30. September in der Filmpalette.


    Samstag, 25.09. 22.00h
    WADAAN OUMMAHAT (Adieu mères)
    Marokko 2007, 110 Min, OF m. engl. UT, 35mm, Regie: Ismaïl Mohamed


    Sonntag, 26.09. 13.00h
    THE AFRICAN ANIMATION PANORAMA (Teil 2)
    F.V.V.A., femme, villa, voiture, argent
    Niger 1972, 75 Min, OF m. engl. UT, DVD, Regie: Moustapha Alassane


    Sonntag, 26.09. 15.00h
    SUPERHERO
    Südafrika 2009, 15 Min, OF engl., DigiBeta, Regie: Hanneke Schutte
    HAVE YOU SEEN DRUM RECENTLY?
    Südafrika 1988, 77 Min, OF engl., DVD, Regie: Jürgen Schadeberg


    Sonntag, 26.09. 17.00h
    LA FRANCE ET SES LIBERATEURS (Frankreich und seine Befreier)
    Frankreich 2009, 90 Min, OF franz. m. dt. UT, DVD, Regie: Charles Onana
    In Anwesenheit des Regisseurs Charles Onana und von Professor Theodor Michael, der als schwarzer Deutscher Nazizeit und Lagerhaft überlebte und als Zeitzeuge in dem Film zu Wort kommt.


    Sonntag, 26.09. 20.00h
    HOYNAN’S SHOE
    Ägypten 2009, 3’30 Min, OF m. engl. UT, DVD, Regie: Mohamed Ghazala
    AL HOB FY ZAMAN AL KOLLA (Love in the Time of Gum)
    Ägypten 2008, 11 Min, OF mit engl. UT, 35 mm, Regie: İbrahim Abla
    KOBLOLAT MASROKA (Stolen Kisses)
    Ägypten 2008, 120 Min, OF arab. m. engl. UT, 35 mm, Regie: Khaled El Hagar
    In Anwesenheit des Regisseurs Khaled El Hagar


    Mittwoch, 29.09. 18.00h
    THE AFRICAN ANIMATION PANORAMA (Teil 3)
    LA MAISON JAUNE
    Frankreich/ Algerien 2009, 80 Min, OF frz. m. engl. UT, 35 mm, Regie: Amor Hakkar


    Mittwoch, 29.09. 20.00h
    EN ATTENDANT LES HOMMES
    Senegal/ Mauretanien/ Belgien 2007, 56 Min, OF m. engl. UT, BetaSP, Regie: Katy Lena Ndiaye
    TRACES, EMPREINTES DE FEMMES
    Senegal/Burkina Faso/Belgien 2003, 52 Min., OF m. engl. UT, BetaCam, Regie: Katy Lena Ndiaye
    In Anwesenheit der Regisseurin Katy Lena Ndiaye.


    Mittwoch, 29.09. 22.00h
    THE AFRICAN ANIMATION PANORAMA (Teil 4)
    FROM A WHISPER
    Kenia 2008, 80 Min, OF m. engl. UT., 35mm, Regie: Wanuri Kahiu


    Donnerstag, 30.09. 18.00h
    AFRICAN SHORT CUTS 2: Das Latitude-Projekt des Goethe-Instituts
    The painter (Der Maler)
    Uganda 2010, 25 Min, OF m. dt. UT, DVD, Regie: Winnie Gamisha
    Bidenam: The hope of a Village (Bidenam – Die Hoffnung eines Dorfes)
    Togo 2010, 24 Min, OF m. dt. UT, DVD, Regie: Gentille M. Assih
    The Camera (Die Kamera)
    Nigeria 2010, 12 Min, OF m. dt. UT, DVD, Regie: Julius Morno
    Pumzi
    Kenia 2010, 21 Min, OF engl. m. dt. UT, DVD, Regie: Wanuri Kahiu
    The Abyss Boys
    Südafrika 2010, 26 Min, OF engl. m. dt. UT, DVD, Regie: Jan-Hendrik Beetge


    Donnerstag, 30.09. 20.00h
    GERBOISE BLEUE
    Algerien/ Frankreich 2009, 90 Min, OF franz./ arab. m. engl. UT, 35mm, Regie: Djamel Ouahab
    In Anwesenheit des Regisseurs Djamel Ouahab.


    Donnerstag, 30.09. 22.00h
    THE AFRICAN ANIMATION PANORAMA (Teil 5)
    IZULU LAMI
    Südafrika 2008, 96 Min, OF isiZulu m. engl. UT, DigiBeta, Regie: Madoda Ncayiyana


    Freitag, 01.10. 10.00h
    Schulkino
    INDIGENES (TAGE DES RUHMS)
    Algerien/ Marokko/ Frankreich/ Belgien 2006, 119 Min., OF franz./ arab. m. dt. UT, DVD/ Blu Ray, Regie: Rachid Bouchareb
    In Zusammenarbeit mit dem JFC Medienzentrum. Anmeldung im JFC Medienzentrum 0221 – 13 05 61 50/ HYPERLINK "mailto:info@jfc.info" info@jfc.info


    Freitag, 01.10. 18.00h
    PARIS SUR MER (Paris on the Sea)
    Marokko 2007, 16 Min, OF m. engl. UT, 35 mm, Regie: Munir Abbar
    LIEUX SAINTS (Sacred Places)
    Kamerun/ Frankreich 2009, 70 Min, OF m. dt. UT, DVD, Regie: Jean-Marie Teno
    In Anwesenheit des Regisseurs Munir Abbar (angefragt).


    Freitag, 01.10. 20.00h
    IL NEIGE A MARRAKECH (Schnee in Marrakesch)
    Marokko 2006, 15 Min, OF m. dt. UT, BetaSP, Regie: Hicham Alhayat
    MASCARADES (Masquerades)
    Algerien/ Frankreich 2008, 94 Min, OF arab. m. engl. UT, 35mm, Regie: Lyes Salem


    Freitag, 01.10. 22.00h
    GABBIA (Inland)
    Algerien/ Frankreich 2008, 140 Min, OF m. engl. UT, 35mm, Regie: Tariq Teguia


    Samstag, 02.10. 15.00h
    LES MASSACRES DE SETIF, UN CERTAIN 8. Mai 1945 (Die Massaker von Sétif – ein anderer 8. Mai)
    Frankreich 2003, 53 Min, OF franz./arab. m. dt. UT, DVD, Regie: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois
    BAROUD D’HONNEUR (Eine Frage der Ehre)
    Frankreich 2006, 54 Min, OF franz./ arab. m. dt. UT, DVD, Regie: Grègoire Georges-Picot


    Samstag, 02.10. 17.00h
    IN STILLEN TEICHEN LAUERN KROKODILE
    Deutschland 1995/ 2004, 32 Min, OF, BetaSP, Regie: Marcel Odenbach
    MUNYURANGABO
    Ruanda/ USA 2007, 97 Min, OF m. engl. UT, 35mm, Regie: Lee American Isaac Chung
    In Anwesenheit des Regisseurs Marcel Odenbach und der Schriftstellerin Esther Mujawayo-Keiner.


    Samstag, 02.10. 20.00h
    JERUSALEMA
    Südafrika 2008, 120 Min, OF engl., 35 mm, Regie: Ralph Ziman


    Samstag, 02.10., 22.00h
    WHATEVER LOLA WANTS
    Ägypten/ Marokko/ USA 2007, 114 Min., OF engl./ arab. m. engl. UT, BetaSP, Regie: Nabil Ayouch


    Eine Veranstaltung von FilmInitativ Köln e.V
    Eintritt: 6,00/ 5,00€ erm. (Fünfer-Karte für alle Vorstellungen im Filmforum, übertragbar: 20,00/15,00€ erm.)

    Ausführliche Informationen zu allen Programmen im Filmforum finden Sie unter HYPERLINK "http://www.filmforumnrw.de/" WWW.FILMFORUMNRW.DE

    Filmforum im Museum Ludwig •·Bischofsgartenstr. 1 •·50667 Köln • Tel.: 0221 – 221 –24498
    •·info@filmforumnrw.de •·WWW.FILMFORUMNRW.DE

    

    Preise und Verfügbarkeiten für Hotels in der Nähe von "Filmforum im Museum Ludwig"

    Anreisedatum
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    Museum Ludwig - Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln - Programm
    Agfa Photo-Historama - Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln - Programm
    Philharmonie Köln - Bischofgartenstrasse 1, 50667 Köln - Programm
    Bischofsgartenstr. liegt am roten Punkt
    EntfernungNameAdresseKategorieHotelbewertung
    0,07 kmMondial am Dom MgalleryKurt-Hackenberg-Platz 1, 50667 Köln5-Sterne-Hotel Mondial am Dom Mgallery8.2
    0,08 kmHotel Drei KronenAuf dem Brand 6, 50667 Köln 3-Sterne-Hotel Hotel Drei Kronen8.0
    0,09 kmHotel An der PhilharmonieGroße Neugasse 36 - 38 , 50667 Köln 3-Sterne-Hotel Hotel An der Philharmonie7.3
    0,12 kmHotel RömerhafenAm Bollwerk 9-11, 50667 Köln3-Sterne-Hotel Hotel Römerhafen6.7
    0,14 kmCityClass Hotel Europa am DomAm Hof 38-46, 50667 Köln4-Sterne-Hotel CityClass Hotel Europa am Dom8.2
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    0,16 kmCityClass Hotel RESIDENCE AM DOMAlter Markt 55, 50667 Köln3-Sterne-Hotel CityClass Hotel RESIDENCE AM DOM7.1
    0,16 kmHotel KroneKleine Budengasse 15, 50667 Köln3-Sterne-Hotel Hotel Krone6.7
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